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Clubreise Toskana

27. September 2015

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Während 4 Tagen genossen 9 DiscPeople in der wunderschönen Toskana das gemütliche Beisammensein, Sightseeing, Golfen und das italienische Essen. Zu den Highlights dieses Aufenthaltes - da waren wir uns alle einig - gehörten die Stadt Florenz und der Golfunterricht. Wir haben jedoch auch sonst viel Schönes, Interessantes und Lustiges erlebt.

Unser Allgemeinwissen konnten wir ebenfalls aufpolieren und unseren Erfahrungsschatz erweitern:

  • Dank unserem Aufenthalt im Restaurant La Torre wissen wir nun, dass nicht nur Korken schwimmen können.
  • Birki klärte uns über die griechischen Mythologien auf, so dass wir nun nebst Thor - welcher, wie wir nun wissen, gar nicht zur griechischen Mythologie gehört - auch noch andere Gottheiten kennen.
  • Mit dem dreirädrigen Kleinkraftrad ist das Parken des Motorfahrzeugs auch in einer Grossstadt wie Florenz problemlos möglich.
  • Man fuchtle und fluche bei Kreuzungen in italienischer Manier zurück und das Gegenüber verhält sich sofort wieder ruhig.
  • Flirten ist auch mit der Maut-Roboter-Frau möglich.
  • Man entscheide sich nie für das gleiche Menu wie Irene, es sei denn, man wolle bewusst auch mal eine falsche Wahl treffen.
  • Noch keinen passenden Kosenamen für den Partner gefunden? Pia und Yanick können weiterhelfen - von Sirène bis Petite Balaine ist alles dabei.
  • Fehlende Italienisch-Kenntnisse? Theresia kann da problemlos weiterhelfen.
  • Es juckt Dich am Rücken, aber Du gelangst mit der Hand nicht hin? Setz Dich auf den Stuhl und tanze Samba - dann funktionierts.
Die Clubreise war ein voller Erfolg. Toskana - wir kommen auf jeden Fall wieder!!!

Donnerstag, 24. September 2015
Trotz der frühen Morgenstunde fuhren wir gut gelaunt los, freuten wir uns nämlich auf die kommenden 4 Tage in der Toskana. Beim ersten Boxenstopp in einem Café nach dem Grossen Sankt Bernhard Tunnel wurden wir an den bevorstehenden Winter erinnert; die angezeigten -1 Grad fühlten sich zusammen mit dem heftigen Wind nämlich eher wie -15 Grad an. Umso mehr schätzten wir die während unserer Reise stetige Temperaturerhöhung, bis wir bei 24 Grad beim Hotel Grotta Giusti in Monsummano Terme ankamen. Das Eingangstor und der erste Blick auf das Hotelgebäude waren vielversprechend. Und als und dann ein Butler entgegeneilte, um unser Gepäck zu holen, freuten wir uns erst recht, uns für dieses Hotel entschieden zu haben. Nachdem die freundliche Hotelrezeptionistin ihre Flirtkunst bei Yanick unter Beweis gestellt hatte, konnten wir dann endlich unsere Zimmer beziehen. Bereits beim Öffnen der Türe wurde schnell klar, dass unsere 5-Sterne-Bewertung nach unten korrigiert werden musste. Die Zimmer hätten dringend eine Renovierung nötig gehabt. Der unappetitliche Teppich und "ds Müffele" trugen auch nicht zur besseren Bewertung bei.

Nach einer Ruhepause gings unter die Dusche. Während sich die einen durch unsere früheren Aufenthalte in Italien noch an die Funktion der Kordel in der Dusche erinnern konnten, versuchten andere erfolglos, den "Ventilator" oder das "Licht" einzuschalten, bis das Telefon klingelte und nachgefragt wurde, ob wir im Bad einen Notfall hätten. Nach einem Apéro auf der gemütlichen Hotelterrasse gings im Konvoi auf den Montecatini Alto. Das Dörfchen mit den Gassen, den Privatgärten, Türmen und der tollen Aussicht auf die Ebene hat uns allen gefallen. Im Restaurant La Torre gabs - für die meisten - ein feines Essen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte ein älterer DJ. Als dieser Pias Freude bemerkte, welche nicht zu übersehen war, shakte sie doch bei den Liedern jeweils mit, und noch Zeuge von Schrimes Tanzeinlage mit (der dadurch überforderten) Irene wurde, drehte er die Lautstärke noch mehr auf, bis wir unser eigenes Wort nicht mehr verstanden und ihn irgendwann doch bitten mussten, die  Lautstärke nach unten zu regulieren. Nach einer kurvenreichen Fahrt kamen wir zufrieden und voller Vorfreude auf den nächsten Tag in unserem Hotel an.

Freitag, 25. September 2015
Die Aktiven unter uns starteten den Tag mit einer Joggingrunde um das Hotelgebäude und kamen so in den Genuss der wunderschönen Umgebung. Die Passiven sahen an diesem Morgen als erstes das Frühstücksbuffet und staunten, als sie die für italienische Verhältnisse wahnsinnig grosse Auswahl erblickten: Verschiedenes Brot, Joghurt, Müsli, Früchte, Käse, Fleisch, Rührei und Speck - alles war dabei und schmeckte auch noch gut.

Nachdem wir alle gesättigt waren, fuhren wir erneut im Konvoi nach Florenz. Während der Fahrt erfreute sich Pia an den vielen Fiat 500 und fühlte sich immer wieder bestätigt, für sich das schönste Auto gewählt zu haben. Birki, durch Pia ebenfalls vom Fiat-500-Fieber angesteckt, ist neuerdings ebenfalls grosser Fan dieses Miniautos und zeigte dies, indem er auf jedes vorbeifahrende oder parkierte Modell hinwies. Das durch uns gewählte bewachte Parkhaus wäre in früheren Tagen, als es noch keine Navis gab, wohl unmöglich zu finden gewesen. Dort angekommen, packte sich Schrime eine Stadtkarte und übernahm die Rolle des Stadtführers. Der Rundgang führte uns über die Ponte Vecchio zur Piazzale Michelangelo und weiter zum Mercato Centrale. Bei herrlichstem Wetter genossen wir die Stadtbesichtigung und waren uns schnell einig: Florenz ist eine wunderschöne Stadt! Theresia und Irene legten den Fokus aufs Fotografieren und auf die Lederwaren, Pia auf "David" und Yanick, Doris sowie Jan auf die Umgebung. Letztere drei  total fasziniert, dass sie aufgrund der Erfahrung mit dem Spiel Assassin's Creed auf eine Stadtbesichtigung eigentlich hätten verzichten können, da dieses Game die Stadt scheinbar total der Realität entsprechend wiedergab. Nachdem unsere Augen gesättigt waren, mussten wir uns um unsere Bäuche kümmern. Das von uns ausgewählte Restaurant war super: originell und sehr bunt eingerichtet, gemütlicher Garten und leckeres Essen.

Am Abend gings zu Fuss zum Restaurant Il Maialetto in Monsummano Terme. Wiederum genossen wir den schönen Ausblick auf die toskanische Umgebung und die milden Temperaturen. Unten angekommen, mussten wir leider feststellen, dass für uns kein Platz mehr frei war, weshalb wir uns direkt wieder auf den Rückweg machten. Durch den Aufstieg bereits sehr hungrig, beschlossen wir, nicht weiter Zeit zu verlieren und direkt im Hotel zu essen. Zeit haben wir dann jedoch trotzdem verloren: die Bedienung ignorierte uns immer wieder, vergass die Hälfte und arbeitete alles andere als effizient und strukturiert. Immerhin lernten wir so Doris auch mal von einer anderen Seite kennen, riss ihr doch beinahe der Geduldsfaden, als sie ihr Coca Zero auch nach viermaligem Nachfragen immer noch nicht erhalten hatte und über eine Stunde auf dem Trockenen lag. Das Essen danach sorgte jedoch wieder für gute Laune, schmeckten das Filetto die Manzo und das warme Schoggiküchlein nämlich fantastisch. Den Abend schlossen wir dann mit dem Rückblick auf die tolle Stadtbesichtigung in Florenz und mit dem Ausblick auf den morgigen Tag ab. Während sich beim Rückblick alle einig waren, gabs in Bezug auf den Ausblick verschiedene Meinungen, zeigten sich einige doch sehr skeptisch in Bezug auf den Golfunterricht.

Samstag, 26. September 2015
Auch heute starteten die Aktiven den Tag mit Joggen, während die anderen den Tag mit dem Frühstück begannen. Bald darauf gings zum Golfclub Montecatini Terme. Während der Fahrt schwelgte die Mehrheit von uns in schönen Erinnerungen, hatten wir dort doch schon so viel Schönes und Lustiges erlebt.

Unser sehr sympathischer Golf-Lehrer Andrea Cerri wies uns während 2 Stunden in die Kunst des Golfens ein. Was hätten wir darum gegeben, eine Videokamera dabeizuhaben, als dieser Jan die Stellung fürs Driven zeigte und ihn so von hinten an der Hüfte packte. Dieses Bild (Jan hochrot im Gesicht) wird uns für immer in Erinnerung bleiben :-). Dank Andrea Cerri hatten auch die grössten Skeptiker Freude an den Golflektionen. Er schaffte es, uns zu ermutigen und zu loben und gab uns die nötigen Anweisungen wie beispielsweise "locker, locker" (wobei letzteres jedoch kaum jemand war, hatten wir in Arme und Finger doch teilweise beinahe Krämpfe). Dass Yanick zum ersten Mal einen Golfschläger in der Hand hielt, glaubte Andrea Cerri lange nicht, war seine Körperhaltung für den Drive nämlich pro-mässig. Als Yanick dann jedoch zum Schwung ausholte, war dann auch Andrea Cerri klar, dass Yanick keine Erfahrung als Golfer aufwies ;-). Dennoch entpuppte sich Yanick als Naturtalent und belegte zusammen mit Schrime in der Kategorie Best Talent Male den ersten Platz. Bei den Frauen teilten sich Pia, Doris und Irene die Spitzenplätze. Auf der Terrasse des Golfrestaurants genossen wir nach Abschluss des Unterrichts die Aussicht, die Sonne und leckere Pasta.

Am Nachmittag begaben sich Jan, Doris, Birki und Pia nach Lucca, Schrime, Yanick und Irene zum Ruhen ins Zimmer und Pesche und Theresia - trotz Badekappenpflicht - in die Terme.

Fürs Abendessen wollten wir uns dann alle im Restaurant La Baita in Marliana treffen. Weil Yanick, Schrime und Irene noch die Aussicht geniessen wollten, fuhren sie bereits früher los. Die Restaurant-Adresse gabs im Navi merkwürdigerweise nicht, so wählte Schrime einfach eine andere Strasse und schon gings los. Die kurvenreiche Fahrt wollte und wollte einfach nicht enden und als sie sich dann auf knapp 1000 Metern befanden, die Sonne schon fast untergegangen war und die Orte immer mehr denjenigen in Horrorfilmen ähnelten, fragten sie sich langsam aber sicher, ob sie sich nicht vielleicht doch verfahren hatten. Als sie später dann endlich wieder Natelempfang hatten, konnte Yanick den Routenplaner starten und so kamen die drei nach einer weiteren Viertelstunde am Zielort an, wo bereits die anderen auf sie warteten! Mit der Besichtigung wars dann auch nichts, war es mittlerweile nämlich bereits dunkel. So begaben wir uns alle ins noch leere Restaurant, war es doch erst 19.30 Uhr und so für italienische Verhältnisse relativ früh. Kurz nach 20.00 Uhr füllte sich das Restaurant bis auf den letzten Platz und der Lärmpegel stieg von Minute zu Minute an, bis wir uns gar nicht mehr verstehen konnten. Für das schweizerische Gemüt zu laut, waren wir froh, als wir endlich bezahlen und das Restaurant verlassen konnten, wobei einige wohl doch nicht genug vom Lärm hatten, wurde im Jan-Auto bei der Rückfahrt doch der Lautstärke-Regler bis fast aufs Maximum aufgedreht und mitgesungen. Nach einem Schlummertrunk in der Bar gings dann bald mal ins Bett.

Sonntag, 27. September 2015
Am Sonntagmorgen trafen wir uns zum letzten Mal beim gemeinsamen Frühstück im Hotel Grotta Giusti. Als wir die Tage Revue passieren liessen, waren wir uns über die Highlights einig: Die Stadtbesichtigung in Florenz sowie der Golfunterricht waren top und die toskanische Umgebung einfach traumhaft schön!

Bei der anschliessenden problemlosen Rückreise trafen wir uns noch zweimal zu einem Kaffee, bevor wir uns dann endgültig voneinander verabschiedeten.

Fotos